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Kundenstory

Geothermische Gesamtlösung für ein großzügiges Eigenheim in Poppenricht

Ausgangssituation und Analyse

Das Objekt von Ingrid und Wilhelm Müllhofer in Poppenricht verfügt über eine Wohnfläche von ca. 294,47 m². Die bisherige Wärmeversorgung erfolgte über eine klassische Ölheizung mit einem geschätzten jährlichen Heizbedarf von 26.310 kWh. Die Analyse ergab eine Heizlast von 14,3 kW am kältesten Betriebspunkt. Das Ziel der Modernisierung war der vollständige Ersatz der fossilen Verbrennung durch hocheffiziente Geothermie in Verbindung mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung.

Das Energiekonzept: Maximale Unabhängigkeit durch Geothermie

Für dieses Projekt wurde eine integrierte Systemlösung projektiert, die Wärmeerzeugung und Stromproduktion auf höchstem technischem Niveau koppelt:

  • Geothermie: Einsatz einer Bosch Solewärmepumpe CS7800iLW 12 MBF mit einer Nennleistung von 12 kW. Das System nutzt die konstante Erdwärme über eine bauseitig erstellte Erdwärmebohrung.
  • Photovoltaik: Installation einer 18,14 kWp Anlage mit 39 AIKO 465W Glas-Glas Modulen der Neostar-Serie, die einen Spitzenwirkungsgrad von 23,3 % erreichen.
  • Speichersystem: Ein Fronius Reserva Speicher mit 15,8 kWh Kapazität zur Optimierung des Eigenverbrauchs.
  • Smarte Steuerung: Einbindung eines 3 kW Heizstabs mit direkter Datenübertragung vom Wechselrichter zur thermischen Speicherung von PV-Überschüssen.

Patrick Weich (Geschäftsführer Weich-Energie): „Bei einer Wohnfläche von fast 300 m² ist die Sole-Wasser-Wärmepumpe von Bosch die technisch überlegene Wahl. Durch die Nutzung von Erdwärme erzielen wir eine deutlich höhere Jahresarbeitszahl als mit Luft-Systemen. Die Kombination mit den AIKO Neostar Modulen ist hierbei essenziell: Dank ihrer hohen Teilverschattungsoptimierung und dem exzellenten Temperaturkoeffizienten produzieren wir auch bei suboptimalen Bedingungen genug Strom, um die Wärmepumpe und den Haushalt zu versorgen. Wir steuern hiermit eine Autarkiequote von 50 % an.“

Wirtschaftliche Bilanz

Die Gesamtinvestition beläuft sich auf ca. 86.873 €. Durch die prognostizierte KfW-Förderung (Programm 458) in Höhe von 52,5 % (maximal 23.625 €) reduziert sich der Eigenanteil erheblich. Die jährlichen Heizkosten sinken im Durchschnitt der nächsten 25 Jahre von ca. 3.716 € auf etwa 1.504 €. Dies entspricht einer Reduktion der laufenden Kosten um über 59 % bei gleichzeitiger Steigerung der Energieeffizienz von 26.310 kWh (Öl) auf lediglich 8.753 kWh(Strombezug für WP).

Wilhelm Müllhofer (Kunde): „Der Service war von der ersten Projektierung an rundum zufriedenstellend. Weich-Energie hat nicht nur die technische Planung übernommen, sondern koordiniert das gesamte Paket – von der fachgerechten Heizölentsorgung bis hin zum kompletten Fördergeldservice. Dass wir trotz der umfangreichen Modernisierung durch die KfW-Förderung von über 23.600 € eine so hohe Unterstützung erhalten, macht das Projekt wirtschaftlich extrem attraktiv. Die Baustelle wird termingerecht und professionell abgewickelt.“

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